"Richtig schwierig wird es für Merz, wenn das US-Engagement in der Ukraine ins Spiel kommt. Die EU und vor allem Deutschland sind zwar bedeutende Unterstützer, denn die USA wollen sich ihre Waffenlieferungen von der Nato bezahlen lassen. Insofern hat Merz keine schlechten Karten, kommt er doch nicht als Bittsteller. Trotzdem darf er Trump nicht brüskieren, denn ohne eine Sicherheitsgarantie der USA für die Ukraine ist keine überzeugende Friedenslösung denkbar. Dass Europa nicht auf China setzen kann, ist bei Merz' jüngster Auslandsreise deutlich geworden. Vorstellbar ist aber, dass Trump, von objektiven Misserfolgen verärgert, auch das Interesse an der Friedensstiftung in Europa verliert, und das Thema Ukraine mit dem Argument, er habe Wichtigeres zu tun, vom Verhandlungstisch wischt. Das darf nicht passieren. Denn dann haben die politischen, militärischen und wirtschaftlichen Gegner Europas allzu leichtes Spiel."/yyzz/DP/nas
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