- Eine Kontaktgebühr von vier Euro wäre verkraftbar.
- Eine solche Gebühr könnte für Geringverdiener ungerecht sein.
- Der Vorstoß für telefonische oder digitale Lotsen wird befürwortet.
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"Eine Kontaktgebühr von vier Euro beim Arzt wäre für die Mehrheit der Patienten wohl verkraftbar. Hinter die Behauptung, dass eine solche Gebühr sinnvoll wäre, ist aber ein dickes Fragezeichen zu setzen. Eine Extra-Gebühr wäre auch bei sozialer Staffelung ungerecht. Für Geringverdiener würde sie zusätzliche Hürden schaffen und so potenziell wichtige Diagnosen verhindern. Besserverdiener dagegen schert die Zahlung kaum. Dasselbe gilt in ähnlicher Weise für eine Notaufnahmegebühr oder höhere Zuzahlungen für Klinikaufenthalte. Tatsächlich sinnvoll ist dagegen der Vorstoß, telefonische oder digitale Lotsen vor den Arzt- oder Klinikbesuch zu schalten. Diese müssen aber schneller, treffsicherer und serviceorientierter werden als die jetzige 116 117. Unabhängig davon liegen die wirklich großen Kostentreiber im Gesundheitssektor woanders: Sparpotenzial böten vor allem mehr ambulante Behandlungen, noch immer aber hakt es an der Verzahnung von Kliniken und Praxen."/yyzz/DP/nas
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