"Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) will drei Viertel der von einer Expertenkommission vorgelegten 66 Vorschläge für eine Reform der gesetzlichen Krankenversicherung übernehmen. Während Patienten und alle Akteure im Gesundheitswesen mit höheren Ausgaben rechnen müssen, macht sich die Koalition bei den Beiträgen für Bürgergeldempfänger einen schlanken Fuß. Die rund zwölf Milliarden Euro sollen weiter von den Beitragszahlern getragen werden, obwohl die Kommission die Finanzierung durch den Staat empfohlen hat. Die Praxis ist gegenüber den Beitragszahlern nicht nur ungerecht, sie ist rechtswidrig und untergräbt die Glaubwürdigkeit dieser Reform. Man darf gespannt sein, wie sich Koalitionspartner SPD verhält, der hier einige Kröten schlucken müsste. Die Absenkung des Krankengeldanspruchs wäre so eine."/DP/jha
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