"Ohne grundlegende Reformen steigen die Sozialabgaben in Deutschland in den 2030er Jahren auf 50 Prozent des Bruttoeinkommens, warnt der Bochumer Wirtschaftsweise Martin Werding. (.) Doch die Bundesregierung steuert bisher sogar in die entgegengesetzte Richtung. Vorhaben wie die Mütterrente und das Rentenpaket treiben die Kosten bis 2040 um über 200 Milliarden Euro nach oben. Reformen, die die Ausgabendynamik dämpfen könnten, wurden vertagt oder in Kommissionen ausgelagert. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat für das zweite Halbjahr nun entschlossene Maßnahmen angekündigt, ohne dabei konkret zu werden. Ob es ihm gelingen wird, sich gegen die sozialpolitisch geprägte Agenda von SPD und auch der CSU durchzusetzen, die die Kosten weiter treiben, wird ein Prüfstein seiner Kanzlerschaft sein."/yyzz/DP/men
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