Pressestimme: 'Stuttgarter Zeitung' zu Höcke/Wagenknecht

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STUTTGART (dpa-AFX) - "Stuttgarter Zeitung" zu Höcke/Wagenknecht:

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"Höckes öffentlich bekundete Bereitschaft, Sahra Wagenknecht zur Ministerpräsidentin zu wählen, ist nur auf den ersten Blick eine ausgestreckte Hand, auf den zweiten vielmehr ein vergiftetes Angebot. Bei aller Kritik an der Brandmauer hat sich die einstige Frontfrau der Linken zumindest früher auch an Höcke abgearbeitet. Höcke weiß auch, dass die Thüringer BSW-Chefin Katja Wolf sehr schlecht auf die Parteigründerin zu sprechen ist und sie nicht wählen würde - erst recht nicht mit Unterstützung der AfD, mit der Wolf nichts zu tun haben möchte. Höcke hat mit seinem Vorstoß wieder einmal Aufmerksamkeit erzeugt. Vielleicht war das auch das Ziel. Doch Höcke, der sich für einen großen Strategen hält, hat einen Aspekt nicht berücksichtigt: Er spricht Wagenknecht die Fähigkeit zu, sein Bundesland zu führen - just als Höckes Parteifreund Ulrich Siegmund die Abgrenzung zum BSW sucht, weil die Partei seine absolute Mehrheit in Sachsen-Anhalt verhindern könnte."/DP/jha



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