"Vor sechzig Jahren sandten polnische Bischöfe Worte in die Welt, die Geschichte schrieben: "Wir vergeben und bitten um Vergebung." In einem Europa, das noch im Schatten des Krieges stand, wirkte dieser Satz wie eine moralische Zäsur - besonders für Polen, deren Erinnerung an die deutschen Verbrechen des Zweiten Weltkriegs schmerzlich präsent war. Der Brief war ein mutiger Schritt zu einem neuen Miteinander. Heute verdient diese Geste erneut Aufmerksamkeit - nicht als Denkmal, sondern als Auftrag. Das deutsch-polnische Verhältnis ist längst eine lebendige Partnerschaft. Polen präsentiert sich als dynamische europäische Kraft, digital fortschrittlich und innovationsbereit. Sicherheitspolitisch handelt das Land entschlossen und macht aus historischer Verletzlichkeit strategische Stärke. Auch Deutschland kann daraus lernen: mehr Klarheit in der Sicherheitspolitik, mehr Reformmut und Tempo. Der Geist des Bischofsbriefs zeigt: Versöhnung bleibt Fundament für gemeinsame Zukunft."/DP/jha
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