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Pressestimme: 'Münchner Merkur' zu Ampel/Schwarz-Rot

MÜNCHEN (dpa-AFX) - "Münchner Merkur" zu Ampel/Schwarz-Rot:

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Zeitungsständer (Symbolbild).
Quelle: - © AdrianHancu / iStock Editorial / Getty Images Plus / Getty Images:

"Ein Jahr nach dem Todestag der Ampelregierung werden auch der Nachfolgerin schon die Messen gelesen. "Wir gewinnen gemeinsam, oder wir verlieren gemeinsam. Aber wir werden nicht gemeinsam sterben mit denen", warnt Unions-Fraktionschef Jens Spahn die SPD. Mehr muss man zum Zustand der schwarz-roten Koalition nicht sagen. Links der Mitte will man sich nicht abfinden damit, dass erstmals seit der Abwahl von Helmut Kohl 1998 wieder ein Konservativer das Land regiert. Doch werden sich Union und SPD weiter aneinander klammern, aus Angst vor dem Zorn der Wähler. Noch läutet für Schwarz-Rot nicht das Sterbeglöcklein. Doch kann der heftige Frust der Wahlbürger irgendwann auch unvorhergesehene Entwicklungen in Gang setzen. Vielen Menschen sind Brandmauer-Debatten mittlerweile egal. Sie wollen, dass es endlich wieder vorwärts geht im Land."/yyzz/DP/nas


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