"Keiner Frau in keiner Partnerschaft ist es zu verübeln, wenn sie das, was sie mit einem Trisomie-Kind erwartet, für sich persönlich für unzumutbar hält. Das Problem, das die Abgeordneten ansprechen, ist aber, dass NIPT quasi zu einem Screening, zu einer Reihenuntersuchung geworden ist, die Leben mit Down-Syndrom immer weiter verschwinden lässt. Einige wenige "Down-Syndrom-Promis" zeigen, dass der Gesellschaft dann etwas fehlen würde. Nur: Nimmt die Mehrheitsgesellschaft, von einigen Schauspielern und dem Welt-Down-Syndrom-Tag abgesehen, Notiz von diesen Mitmenschen? Wird die Mehrheit der betroffenen Familien tatsächlich adäquat unterstützt? Die Abgeordneten fordern zudem kein abruptes Ende der Kassenleistung, sondern ein Monitoring, um zu belastbaren Daten zu kommen, das Mitte 2027 vorliegen solle. Anders gesagt: Erst einmal Grundlagen schaffen für eine informierte Entscheidung."/yyzz/DP/he
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