Es wird Zeit, den Druck auf den Kremlchef spürbar zu erhöhen. Der größte Hebel, den Europa hat, ist das eingefrorene Vermögen der russischen Zentralbank. Die entsprechenden Zinszahlungen (1,6 Milliarden Euro) fließen schon an die Ukraine. Warum nicht auch das Vermögen (mindestens 210 Milliarden Euro) verwenden - zumindest bis Putin an den Verhandlungstisch kommt? Ja, die Europäische Zentralbank warnt vor diesem Schritt. Aber: Die Befürchtung, dass internationale Akteure dem europäischen Finanzmarkt deswegen das Vertrauen entziehen würden, ist angesichts der weltpolitischen Lage übertrieben. Wo soll das Geld denn sicherer sein? In den USA, wo die reichsten Männer der Welt aus Angst vor dessen Launen den Ring des Präsidenten küssen? In China, wo es noch nicht einmal eine unabhängige Justiz gibt? Russland sollte endlich für seinen Angriffskrieg bezahlen - buchstäblich, nicht nur politisch./yyzz/DP/mis
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