"Zum ersten Mal steht mit Tobias Rausch ein Politiker aus einem rechtsextremen AfD-Landesverband an der Spitze eines deutschen Landesparlaments. Ist das nun das Fanal, der große Bruch, gar eine Parallele zur Wahl des ersten NSDAP-Landtagspräsidenten vor 96 Jahren im Braunschweigischen Landtag, der den Grundstein legte für die spätere Gleichschaltung und schließlich für die Abschaffung der Landtage im Jahr 1934? Auch wenn Teile der Opposition die Lehren der Geschichte warnend beschworen, wird man die Beantwortung dieser Frage abwarten müssen. Zunächst handelt es sich bei der Wahl Rauschs um die Umsetzung der demokratischen Wahlentscheidung der Bevölkerung. In der täglichen Arbeit wird sich zeigen, wie ernst Rausch sein Versprechen nimmt, sein Amt parteiübergreifend zu führen. Er wird damit rechnen müssen, dass ihm das ganze Land dabei auf die Finger sieht."/yyzz/DP/nas
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