"Und hier kommt der Punkt, an dem sich der Kreis zwischen Kapitel eins und zwei der europäischen Tragödie schließt. Die Europäische Union hat keine andere Wahl, als Zuflucht in ihrer eigenen Souveränität zu suchen. Notwendige Voraussetzung hierfür ist nicht nur der Versuch einer sicherheitspolitischen Emanzipation, sondern vor allem auch die Schaffung einer Grundlage für eine ökonomische Gesundung des Kontinents. Das wiederum kann nur funktionieren, indem Europa erstens geschlossen agiert und zweitens Allianzen schließt - vor allem mit gleichgesinnten Mittelmächten, die das Prinzip "offene Gesellschaft" und "Marktwirtschaft" noch nicht ad acta gelegt haben. Die protektionistischen und merkantilistischen Ansätze aus Peking und Washington zu kopieren, ist dabei vor allem eines: selbstschädigend."/DP/jha
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