"Der Durchhaltewille Trumps und damit die Dauer des Irankriegs hängen womöglich mehr von den Öl- und Finanzmärkten ab als von der militärischen Lage im Iran. Die Marktreaktionen auf den Krieg sind heftig. (.) Die Hauptsorge der Investoren ist, dass es wie nach dem Beginn des Ukrainekriegs zu einem weltweiten Energiepreisschock kommt, der einen neuen Inflationsschub auslösen könnte. (.) Als Ölexporteur mit einer strategischen Reserve von mehr als 420 Millionen Fass glaubt Trump, dass die US-Wirtschaft einen globalen Energiepreisschock kaum spüren wird. Der Schein trügt jedoch. Die Benzinpreise an den Zapfsäulen in den USA sind in den vergangenen Tagen bereits um mehr als fünf Prozent gestiegen. Das ist zwar weitaus weniger stark als in Europa, aber immer noch stark genug, um die Kriegsbegeisterung der unter hohen Lebenshaltungskosten leidenden Trump-Wähler zu mindern und die Pläne der US-Notenbanker für schnelle Leitzinssenkungen zu durchkreuzen."/DP/jha
Hinweis:
ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen.
Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich
dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch
eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link
„Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für
diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.