"Brasilien hat bei der ersten Runde der Präsidentschaftswahl am Sonntag einen radikalen Ruck nach rechts, nach ultrarechts gemacht. Auch die größte Demokratie Lateinamerikas kann sich diesem Sog wohl nicht entziehen. Besonders freuen wird sich Donald Trump. Er hat dann ab 2027 wohl ein weiteres Land an seiner Seite, das ihm bedingungslos folgt. Noch vor ein paar Monaten sah es so aus, als seien der Wahlsieg des linken Amtsinhabers Lula da Silva und seine vierte Präsidentschaft nur Formsache. Zu schwach und blass war sein Herausforderer Flávio Bolsonaro. Aber in den vergangenen Wochen konnte der Rechtsextreme aufholen. Korruptionsskandale um den Obersten Gerichtshof schadeten Lula mehr als Bolsonaro. Und ganz offenbar ist es dem inhaftierten Ex-Präsidenten Jair Bolsonaro am Ende gelungen, sein Wählerpotenzial auf den Sohn zu übertragen."/yyzz/DP/nas
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