"Aber es klingt nicht nur wie eine Ironie der Geschichte, es ist eine solche, dass der Linkspartei erst dann neue Kräfte zuwuchsen, nachdem sich Sahra Wagenknecht zusammen mit einigen Getreuen von ihrer jahrzehntelang hinlänglich strapazierten politischen Bühne im Streit verabschiedet hat (.). Das BSW befindet sich in einem Dilemma, das auch mit den Beschlüssen des Wochenendes kaum aufzulösen sein dürfte: Bliebe Wagenknecht als Galionsfigur erhalten, drohte dem Bündnis dasselbe lähmende Schicksal, dem die Linkspartei einstweilen entronnen ist. Trennte sich das BSW aber von Wagenknecht oder Wagenknecht von ihrer jüngsten Hervorbringung, bliebe ein Torso zurück, dem es an Führungspersonal ebenso mangelte wie an Organisationsstruktur und (mangels Mitgliedern) an Kampagnenfähigkeit."/yyzz/DP/he
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