"Warum sollten wir für sie da sein, wenn sie nicht für uns da sind?", sagte Trump jetzt über die Europäer. Mit solchen Formulierungen hat Trump die NATO schon halb verlassen. Denn damit ist nicht mehr das Beistandsversprechen nach Artikel 5 der Maßstab dafür, ob er die Verbündeten verteidigen würde, sondern ihr Wille zu Gegenleistungen auf anderen Schauplätzen, aktuell im Irankrieg. Das wird Putin aufmerksam registrieren, wächst so doch die Wahrscheinlichkeit, dass Amerika sich heraushält, sollte er einen Angriff auf das NATO-Gebiet in Betracht ziehen. (.) Dass Trump nun auch Merz persönlich kritisiert, zeigt, dass man diesen Streit in Berlin nicht unterschätzen darf. Der Kanzler hatte bisher eine halbwegs stabile Arbeitsbeziehung zu diesem schwierigen Präsidenten. Die sollte möglichst erhalten bleiben."/yyzz/DP/he
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