"Dobrindts Grenzkontrollen waren (.) eine wichtige Botschaft, auch wenn die Zahl der zurückgewiesenen Asylbewerber an den deutschen Grenzen nicht allzu hoch ist. Jetzt aber marschiert der Bundesinnenminister in genau die falsche Richtung. Sein Vorschlag, dass Asylbewerber nach drei Monaten Aufenthalt eine Arbeitserlaubnis erhalten sollen, soll die Sozialausgaben senken. Das ist aber nur haushalterisch gedacht, nicht migrationspolitisch. (.) In Zeiten, in denen andere westliche Staaten ihre Asylpolitik verschärfen, kann man sich kaum einen größeren Pull-Faktor ausdenken. (.) Der richtige Weg wäre, die Dauer der Asylverfahren (.) auf drei Monate zu senken, abgelehnte Bewerber dann konsequent abzuschieben und die Gewinnung von ausländischen Fachkräften der Wirtschaft zu überlassen, denn die kennt den Bedarf."/DP/jha
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