Das gelte auch für gemeinsame Rüstungsprojekte. "Ich bin davon überzeugt, dass eine Stärkung der europäischen Verteidigungsbereitschaft nur im engen deutsch-französischen Schulterschluss überhaupt gelingen kann", sagte der Minister. Und hier sei er sich mit seinem französischen Amtskollegen völlig einig, fügte er bei dem gemeinsamen Auftritt hinzu.
Im Streit über die gemeinsame Entwicklung des Luftkampfsystems FCAS zeigte sich Pistorius zuversichtlich, die Probleme zügig ausräumen zu können. "Daher wollen wir bis zum Ende des Jahres auch Klarheit schaffen bei FCAS", so der Minister. Er sehe hier keine Hürden "über die wir nicht hinüberkämen".
Bei dem geplanten Luftkampfsystem, das beide Länder zusammen mit Spanien entwickeln, gibt es unterschiedliche Vorstellungen über die jeweilige Beteiligung. 2040 soll es an den Start gehen.
Pistorius hatte Lecornu zu Gesprächen in seiner Heimatstadt eingeladen. Neben der militärischen Zusammenarbeit ging es dabei auch um die Lage in der Ukraine. Lecornu trug sich zudem ins Goldene Buch der Stadt ein. Zuvor hatten die beiden Minister das Rheinmetall-Werk in Unterlüß besucht./fjo/DP/he
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