- Frankreich unterstützt Landwirtschaft mit über einer Milliarde Euro.
- 65 Prozent des Staatsgebiets leiden unter Dürre.
- Sommer 2023 war der heißeste seit 1900 in Frankreich.
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Die wiederholten Hitzewellen und die Dürre hätten massive Auswirkungen auf das Agrarland Frankreich, das wichtigste Erzeugerland in der EU, gehabt. 65 Prozent des Staatsgebiets seien von einer beispiellosen Dürre betroffen gewesen. In vielen Gebieten würden Ertragsausfälle von durchschnittlich 50 Prozent verzeichnet. In zahlreichen Regionen lägen die Futtervorräte um mehr als 50 Prozent unter dem Normalwert, und in allen Regionen kämpften Landwirte mit einer stark verschlechterten wirtschaftlichen Lage, teilte das Ministerium mit.
Dürre bedroht Frankreichs Landwirtschaft
"Die Dürre dieses Sommers bedroht unsere landwirtschaftliche Souveränität in zweierlei Hinsicht: Zum einen verschlechtert sie die Liquiditätslage einiger Betriebe erheblich, zum anderen birgt sie das Risiko einer geringeren Produktionsaufnahme für das Wirtschaftsjahr 2027, zumal sie zu den bereits bestehenden Schwierigkeiten bei der Versorgung mit Kraftstoffen und Düngemitteln hinzukommt", sagte die Ministerin. Die Hilfen seien auch darauf ausgerichtet, die Landwirtschaft für den voranschreitenden Klimawandel zu rüsten.
In Frankreich wurde der heißeste und sonnigste Sommer seit Start der Messungen im Jahr 1900 verzeichnet, wie der staatliche Wetterdienst Météo France am Donnerstag mitteilte. Außerdem sei 40 Prozent weniger Regen als üblich gefallen. Als Ursache nannte der Wetterdienst den Klimawandel./evs/DP/stk
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