- Nordkorea testete angeblich Hyperschallraketen.
- Kim Jong Un beaufsichtigte den Test am Sonntag.
- Die Raketen flogen rund 900 Kilometer Richtung Japanisches Meer.
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Hyperschallraketen gelten wegen ihrer hohen Fluggeschwindigkeit, schnellen Manövrierfähigkeit und niedrigen Fluglaufbahn als besonders gefährlich. Nordkorea behauptet seit Jahren, diese zu testen. Experten bezweifeln allerdings, dass das Land tatsächlich schon voll entwickelte Hyperschallwaffensysteme hat.
Es handle sich vielmehr um einen "quasi-Hyperschall-Flugkörper", wie etwa der leitende Forscher am Korea Institute for National Unification (KINU), Hong Min, der südkoreanischen Zeitung Chosun Ilbo sagte.
Kim begründet Test mit aktueller geopolitischer Lage
Nordkoreanischen Staatsmedien zufolge beaufsichtigte Machthaber Kim Jong Un den Test am Sonntag persönlich. In einer Stellungnahme begründete er die Notwendigkeit der nuklearen Kriegsabschreckung seines Landes unter anderem mit der "jüngsten geopolitische Krise und den komplexen internationalen Ereignissen". Details nannte er nicht. Kims Äußerungen kamen kurz nach dem Angriff der USA auf Venezuela am Wochenende.
Am Sonntag hatten die Regierungen Südkoreas und Japans den Start mehrerer ballistischer Raketen aus Nordkorea registriert. Diese seien rund 900 Kilometer in Richtung Japanisches Meer geflogen, hieß es von der südkoreanischen Militärführung. Weitere Einschätzungen zum Raketentyp hat Seoul bislang nicht abgegeben./fkr/DP/zb
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