Miersch soll am Mittwoch zum SPD-Fraktionschef gewählt werden - nach einer Einigung der drei großen politischen Strömungen der Fraktion mit dem designierten Vizekanzler Lars Klingbeil. "Das erfüllt mich mit großer Demut und tiefem Respekt", erklärte Miersch. Nun gehe es darum, die sozialdemokratische Handschrift des Koalitionsvertrags mit Leben zu füllen und in gute, gerechte Gesetzgebung zu übersetzen.
Die Parteispitze soll Ende Juni auf einem Parteitag gewählt werden. Es wird erwartet, dass Klingbeil erneut als Vorsitzender kandidiert. Die Zukunft von Co-Parteichefin Saskia Esken dagegen ist offen.
Miersch war nach dem Rückzug von Kevin Kühnert nur kommissarisch Generalsekretär und nicht von einem Parteitag gewählt. Wer das Amt nun übernehmen soll, ist noch nicht bekannt./tam/DP/mis
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