- Merz fordert Neustart des transatlantischen Bündnisses.
- Die Partnerschaft hat ihre Selbstverständlichkeit verloren.
- Vertrauen der Nato-Partner bleibt für die USA wichtig.
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Merz: JD Vance hatte recht mit seiner Rede über Kluft zu USA
Die transatlantische Partnerschaft habe - so Merz - ihre Selbstverständlichkeit verloren, erst in den USA, aber auch in Europa. "Lassen Sie mich mit der unbequemen Wahrheit beginnen: Zwischen Europa und den Vereinigten Staaten hat sich eine Kluft aufgetan." Dies habe US-Vizepräsident JD Vance in seiner Rede vor einem Jahr in München "sehr offen gesagt" und er habe damit recht.
Gleichwohl teile er den derzeitigen "Kulturkampf" in den USA mit Zöllen und Protektionismus nicht, sondern glaube weiterhin an den freien Handel, an Klimaabkommen und die Weltgesundheitsorganisation, sagte Merz. "Weil wir überzeugt sind: Globale Aufgaben werden wir nur gemeinsam lösen."
Auch USA sind auf Vertrauen der Nato-Partner angewiesen
Zugleich betonte Merz aber auch, dass das Vertrauen, auf dem die Nato gründe, weiterhin unverzichtbar bleibe: "Im Zeitalter der Großmächte werden auch die USA auf dieses Vertrauen angewiesen sein. Selbst sie stoßen an die Grenzen der eigenen Macht, wenn sie etwa im Alleingang unterwegs sind."/had/DP/jha
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