- Bundeskanzler Merz fordert Haushaltseinsparungen.
- Die EU-Kommission schlägt 1,76 Billionen Euro vor.
- Merz bildet Allianz gegen die Pläne der Kommission.
- Energiekrise als Kurstreiber:
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Er fügte aber hinzu, dass er eines solches Szenario nicht wolle, weil das die Handlungsfähigkeit der EU stark einschränken würde. Es sei deswegen sein fester Wille, "die Verhandlungen bis zum Ende des laufendes Jahres abzuschließen".
Die Europäische Kommission schlägt inflationsbereinigt (zu Preisen von 2025) rund 1,76 Billionen Euro vor, die für verschiedene EU-Vorhaben genutzt werden sollen - von der Verteidigung über die Agrarpolitik bis zur Strukturförderung. Das ist deutlich mehr Geld, als für die Jahre von 2021 bis Ende 2027 eingeplant war.
Merz tritt für eine Kürzung des Haushaltsansatzes um mehrere hundert Milliarden Euro ein und hat mit Österreich, Schweden, Dänemark, Finnland und den Niederlanden eine Allianz (Allianz Aktie) gegen die Kommissionspläne geschmiedet.
Sollte man sich bis Jahresanfang 2028 nicht auf einen neuen Mehrjahreshaushalt verständigt haben, gilt nach den EU-Verträgen, dass die Ausgabenobergrenzen und Bestimmungen von 2027 so lange verlängert werden, bis es eine Einigung gibt./mfi/rdz/DP/nas
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