Im Januar hatte ich Ihnen meinen Optimismus hinsichtlich unserer langfristigen Anlageaussichten dargelegt. Was für ein Rückschlag! Plötzlich hat die Iran-Krise die Aussichten getrübt. Die Ölpreise haben sich fast verdoppelt und die Passage der Straße von Hormus bleibt ungewiss. Die Eskalationsrisiken bleiben bestehen, sowohl im Hinblick auf die Instabilität im Nahen Osten als auch auf eine Abschwächung der Weltwirtschaft.
Und doch haben die Aktien- und Anleihemärkte trotz der von den Medien geschürten Katastrophenstimmung die Ruhe bewahrt. Ist es Selbstgefälligkeit oder ist die Krise weniger destabilisierend, als die Schlagzeilen vermuten lassen?
Unsererseits erscheint es uns geboten, einen verhaltenen Optimismus zu bewahren, vor allem aus folgenden Gründen:
Als Anleger dürfen wir niemals vergessen, dass Turbulenzen langfristig keinen Wert vernichten, sondern ihn lediglich umverteilen. Manche Vermögenswerte werden riskanter, andere unverzichtbar. Dies gilt ganz klar für die sich verbessernden Aussichten im Bereich der grünen Energie sowie für die Notwendigkeit, dass sowohl Europa als auch die Golfstaaten ihre Verteidigungsfähigkeiten ausbauen – eine Notwendigkeit, die sich auch auf Güter erstreckt, die für unsere Lebensmittelversorgung und unsere industriellen Grundlagen von Bedeutung sind. Diese vielversprechenden Themen werden in den kommenden Monaten als Leitlinien für den Aufbau unserer Portfolios dienen und unsere Kernpositionen in jenen Technologieunternehmen ergänzen, die zum starken und nach wie vor unterschätzten Aufstieg der Augmented Intelligence beitragen.
Als Portfolio Manager werden wir uns mehr denn je nicht darauf konzentrieren, Chaos zu vermeiden, sondern vielmehr darauf, Chancen zu erkennen.
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