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Marktkommentar: Dr. Oliver Stolte (Alpine Trust): Newsletter – Oktober 2026

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Die offensive Aufstellung des Alpine Multiple Opportunities Fund führte in den vergangenen vier Wochen zu einer Wertentwicklung von -4,6%.

Oktober 2026 -

Performances 

Die offensive Aufstellung des Alpine Multiple Opportunities Fund führte in den vergangenen vier Wochen zu einer Wertentwicklung von -4,6%. Im bisherigen Jahresverlauf 2026 beträgt die Wertsteigerung 1,2%.

Status Quo

Die Aktien in den USA, Asien und Europa kommen aus ihren jeweiligen Seitwärtsbewegungen – die bereits im Juni des Jahres begannen – nicht heraus. Fortwährende Kriege in der Ukraine und dem Iran führen zu stetig hohen Energiepreisen und entsprechend hohen Inflationszahlen. Diese führen zu sukzessiven Zinserhöhungen der Zentralbanken rund um den Globus und nehmen Investoren die Fantasien für steigende Kurse.

Aktuell fokussieren Anleger – mangels substanzieller Neuigkeiten – zudem ein mittel- und langfristiges Problem: Die mit beiden Kriegen verbundenen, stark steigenden Staatsausgaben führen zu steigenden Sorgen über die Staatshaushalte und die hiermit verbundenen Bonitäten. Beides – steigende Zinsen und sich verschlechternde Staatsbonitäten – führte bei fallenden Anleihekursen zu steigenden Renditen. Auch die Sorgen über die Effektivität von KI standen weiterhin im Raum.

Gold kehrte jüngst in seine Stabilisierungszone bei rund 4.000 US-$/Unze zurück. Im Silber ist der Abwärtstrend aus den letzten sechs Monaten weiterhin intakt.

Der US-$ zeigte sukzessive Stärke bis auf jüngst 1,11 US-$/€.

Outlook

Unverändert gehen wir von mittelfristig wieder steigenden Aktienkursen aus, wenn die Märkte das Interesse an den Bad News des Sommers verlieren – am Ende gilt dies für den Ukraine-Krieg aus 2022, den Iran-Krieg aus diesem Jahr, vermeintlich zu hohe Staatsausgaben oder auch die KI-Performance.

Spätestens nach den Midterm-Wahlen in den USA am 3. November des Jahres – unabhängig vom Ausgang – wird der Fokus sich wieder auf die Kapitalmärkte richten.

Wir rechnen – weiterhin unverändert – mit deutlich höheren Kursen zum kommenden Jahreswechsel und nutzen folgende Schwächen zum Nachkaufen. Entsprechend komfortabel fühlen wir uns noch mit unserer rund 20-25% Cash-Quote.

Die Edelmetalle sind weiterhin angeschlagen und locken nicht zum Einstieg. Bei Silber liegt weiterhin ein beachtenswertes Level bei 52-54 US-$/Unze.

Im US-$ vs. € festigt sich ein breiter Abwärtstrend, der in Richtung der 1,08 US-$/€ führt. Entsprechend lösen wir sukzessive die Währungsabsicherungen auf.


Werte aus dem Artikel:
Gold fix PM -   0,00%

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