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Die Woche startete an der Wall Street sehr negativ und brachte die Supports der letzten Wochen wieder auf den Schirm. Mit einem Abschlag von rund 500 Punkten in der Vorbörse war der Nasdaq deutlich "angezählt" und damit unter Druck. Das hatte zwei Ursachen. Ich führe sie gern noch einmal in Textform an.
Einerseits waren es die "Vorwehen" in Richtung der Fed-Sitzung am Mittwoch. Denn die US-Inflation ist keineswegs unter Kontrolle, wie man noch zum Jahresstart glaubte. Damals standen sogar mehrere Zinssenkungen für dieses Jahr im Raum, jetzt ist die nächste Zinsanhebung für Mittwoch mit 88 Prozent bereits eingeplant, eine weitere dann im Dezember und für 2027 auch schon zwei Anhebungen im Fed Watch Tool sichtbar. Entsprechend nervös reagieren vor allem die Technologiewerte, welche eine Menge Fremdkapital für das Wachstum benötigen. Oracle ist ein Paradebeispiel dafür, welche hohen Kosten mit Wachstum verbunden sind. Die Aktie ist auch heute wieder mit einem Abschlag von 5 Prozent einer der großen Verlierer am Aktienmarkt.
Der zweite Punkt ist der sich weiter ausufernde Konflikt im Nahen Osten. Eine weitere Passage für Frachtschiffe ist zum Engpass geworden und wird kontrolliert, sodass bereits zum Start in die neue Woche der Ölpreis erneut anzog. Zwischenzeitlich knapp 5 Prozent Aufschlag beängstigen damit erneut Verbraucher und Wirtschaft gleichermaßen. Die Inflationserwartungen dürften nach diesen Daten und weiteren Kennzahlen aus der Wirtschaft angespannt bleiben.
Es kam noch ein weitere Faktor heute hinzu, das Thema KI und deren Entwicklungspotenzial selbst. Nachdem Anthropic-Chef Dario Amodei bereits am Wochenende vor den Risiken der KI warnte und eine Verlangsamung der Entwicklung forderte, unterstützten ihn direkt Elon Musk und OpenAI-Chef Sam Altman. Auch wenn Donald Trump dem heute widersprach und erneut die Gefahren von Künstlicher Intelligenz herunterspielte, ers nannte es sogar eine „kranke Verschwörung“ gegen KI, sorgte die Meldung für entsprechenden Abgabedruck im Sektor.
Was lässt sich für das Trading daraus ableiten? Die vorbörslichen Tiefs wurden nach der Wall Street Eröffnung nicht mehr unterschritten. Demzufolge suchte ich auf der Oberseite nach einem Long-Einstieg und fand ihn nach Überschreitung der Abwärtstrendlinie, die sich seit der Mittagszeit im Chartbild zeigte. Der Trade konnte direkt in den Gewinn laufen und schnelle 35 Punkte Gewinn generieren. Auch wenn das Momentum noch weiter intakt war, nahm ich den Gewinn mit und schaute am Verlaufshoch erst einmal, ob der Markt weitere Stärke aufbauen kann. In dieser Zeit erörterten wir die US-Wirtschaftsdaten und gingen auf die Fragen aus der Community ein.
Gegen Ende des Webinars entstand im Chart des Nasdaq eine Konsolidierung, die sich mit der vorherigen Aufwärtsbewegung als Bullenflagge darstellen ließ. Auch hier setzte ich auf einen Ausbruch, der dann auf der Oberseite neue Hochs generieren könnte - dieser Trade fand ebenfalls einen zügigen Lauf in die Gewinnzone und konnte somit erfolgreich geschlossen werden.
Bevor wir uns dann direkt zum Livetrading am Verfallstag erneut sehen, möchte ich Dich zur Fed-Sitzung am Mittwochabend noch einmal hier explizit einladen. Das Event ist sicherlich von hoher Volatilität geprägt. Verwende bitte diesen Anmeldelink.
Nächter Trader´s Circle dann am Freitag zum Verfall. Melde Dich gern hierzu an:
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