Abruptes Ende einer Rally

Landesbank Baden-Württemberg Bereit für Neues Landesbank Baden-Württemberg
Landesbank Baden-Württemberg Bereit für Neues Landesbank Baden-Württemberg
Die LBBW ist eines der führenden Finanzinstitute in Deutschland und bietet auch in Zeiten der Veränderung Stabilität und Sicherheit. Seit über 200 Jahren steht die LBBW an der Seite ihrer Kunden, um gemeinsam Neues zu schaffen.
Als mittelständische Universalbank sowie Zentralinstitut der Sparkassen in Baden-Württemberg, Sachsen und Rheinland-Pfalz ist die LBBW mit ihren Kunden auf Augenhöhe und begleitet diese aktiv im Wandel. Die Kundenbeziehungen der LBBW bestehen oft über viele Jahrzehnte, was das Vertrauen gegenüber der Bank widerspiegelt. Dieses immer wieder neu zu verdienen, daran arbeitet die LBBW täglich mit Leidenschaft.
Am deutschen Zertifikatemarkt gehört die LBBW zu den größten Anbietern von Zertifikaten und strukturierten Anleihen. Hier verfügt das Emissionhaus über eine langjährigen Expertise und bietet seit mehr als 20 Jahren ein verlässliches und vielfältiges Produktangebot in den Anlageklassen Aktien, Zinsen und Credits. Produkte und weitere Informationen finden Sie unter https://www.lbbw-markets.de.
Die LBBW gehört dem Sicherungssystem der Deutschen Sparkassen-Finanzgruppe an. Weitere Informationen stehen im Internet unter www.dsgv.de/sicherungssystem zur Verfügung.

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Die Börse in New York.
- © Serbek/iStock Editorial / Getty Images Plus/Getty Images

Risse in der KI-Euphorie


Nach wochenlanger Hausse hat der Technologiesektor am Freitag einen abrupten Rückschlag erlitten. Der S&P 500 verlor 2,6% und beendete damit seine historische Zehn-Wochen-Gewinnserie, der Nasdaq 100 brach um 4,8% ein. Die Schwäche setzt sich heute in Asien fort: Samsung und SK Hynix verloren in Seoul phasenweise zweistellig, konnten im weiteren Handelsverlauf die Verluste aber etwas eingrenzen. Der KOSPI fiel zum Handelsstart um 8% und löste damit einen automatischen Handelsstopp aus. Aktuell notiert das koreanische Börsenbarometer noch knapp 6% im Minus. Die DAX- und Euro Stoxx 50-Futures signalisieren zum Handelsauftakt ein Minus von rund 1%.

Zu starke US-Arbeitsmarktdaten


Einen zentralen Belastungsfaktor bildete am Freitag der US-Arbeitsmarktbericht: 172.000 neue Stellen im Mai, weit über allen Erwartungen, dazu Aufwärtsrevisionen für März und April um zusammen 93.000. Die Daten liefern den Tauben im Offenmarktausschuss der Fed keinerlei Vorlage, um für Zinssenkungen zu votieren - im Zweifel sind Anhebungen inzwischen wahrscheinlicher. Die Terminmärkte preisen eine Fed-Erhöhung bis Jahresende nun vollständig ein. Steigende Zinsen belasten nicht nur hochbewertete Wachstumsaktien, sondern auch zinssensitive Assets: Gold verlor am Freitag 3,6%, Silber und Bitcoin gaben ebenfalls nach. Dazu kommt eine neue Eskalationsstufe am Golf: Israel schlug trotz ausdrücklicher Aufforderung Trumps zur Zurückhaltung Militärziele im Iran an - Explosionen wurden aus Teheran gemeldet. Brent stieg daraufhin um 3,5% auf über 96 USD - 100 Tage nach Kriegsbeginn ist ein Friedensabkommen nicht in Sicht.

Woche mit Weichenstellungen

Die neue Woche hält zwei entscheidende Datenpunkte bereit. Am Mittwoch liefert der US-CPI für Mai ein weiteres Indiz zum zukünftigen Leitzinspfad der Fed. Europa ist bezüglich der Richtungsentscheidung bereits einen Schritt weiter: Am Donnerstag wird die EZB ihre erste Zinsanhebung seit September 2023 vollziehen. Im Fokus stehen dabei die neuen Stabsprojektionen - eine spürbare Anhebung der Inflationsprognosen wäre ein klares Signal für weitere Schritte und ließe kaum Raum für eine Erholung am Rentenmarkt. Daneben steht dem angeschlagenen Technologiesektor mit dem für Freitag geplanten Börsengang von SpaceX ein großer Stimmungstest bevor.


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Landesbank Baden-Württemberg
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