- Deutschland hat nur 69 Lkw-Ladepunkte aktuell.
- Geplant sind 350 Standorte mit 1.800 MCS-Ladepunkten.
- BGL schätzt 40.000 bis 50.000 Ladepunkte als nötig.
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Die Branche leidet aktuell unter massiv gestiegenen Dieselpreisen infolge des Krieges im Nahen Osten. Denn Diesel dominiert nach wie vor den Güterverkehr auf der Straße. Unter den schweren Lkw liege der Elektroanteil hierzulande bisher deutlich unter einem Prozent, erklärte Engelhardt.
Leitstelle: Bisher nur 69 Standorte mit 270 Ladepunkten
Auf den Straßengüterverkehr entfällt bisher etwa ein Drittel der CO2-Emissionen im Verkehrssektor. Ziel der Bundesregierung ist es, die E-Mobilität auch im schweren Güterverkehr auf den Straßen zu forcieren. Dazu gehört der Aufbau eines Schnellladenetzes für Lkw an Fernverkehrsstrecken. Nach Angaben der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur sind entlang der Autobahnen 350 Standorte geplant mit rund 1.800 besonders schnellen MCS-Ladepunkten und 2.400 CCS-Ladepunkten. Aktuell gibt es laut einer Übersicht aber bundesweit nur 69 öffentlich zugängliche Standorte mit 270 Ladepunkten.
Der Branchenverband BGL schätzt den Bedarf noch weitaus höher ein. Einer groben Schätzung zufolge bräuchte es demnach für eine komplette Elektrifizierung des Straßengüterverkehrs 40.000 bis 50.000 Ladepunkte im Megawatt-Bereich. Nur so sei jederzeit ein reibungsloser und schneller Ladebetrieb unterwegs gewährleistet, hieß es./hum/DP/zb
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