- Linnemann sichert Merz Rückhalt in schwierigen Zeiten.
- Merz steht vor Wiederwahl als CDU-Chef in Stuttgart.
- Letzte Wiederwahl ergab 89,81 Prozent Zustimmung.
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In der Partei gibt es angesichts des holprigen Starts der von Merz geführten schwarz-roten Koalition im Bund auch Unmut darüber, dass der Kanzler etwa Versprechungen von schnellen Reformen nicht einhalten konnte.
Linnemann: Außen- und Innenpolitik gehören zusammen
Linnemann sagte, man werde "auch deutlich machen, dass Außen- und Innenpolitik zusammengehört". Er ergänzte: "Außenpolitik in Washington oder Neu-Delhi ist Wirtschaftspolitik in Stuttgart, Ulm, Erfurt oder München." Merz wurde auch aus den eigenen Reihen vorgehalten, dass er sich zu stark um die Außenpolitik kümmere und die Innenpolitik bisher teils vernachlässigt habe.
Mit Spannung wird erwartet, wie groß bei der als sicher geltenden Wiederwahl von Merz am Freitag die Zustimmung ausfällt. Zuletzt erhielt er 2024 bei seiner ersten Wiederwahl nach CDU-Zählung 89,81 Prozent. Anders als andere Parteien rechnet die CDU Enthaltungen als ungültige Stimmen. Im Januar 2022 hatte Merz bei einem wegen der Corona-Pandemie digital organisierten Parteitag laut CDU-Zählung 94,62 Prozent erhalten. Bei einer aus rechtlichen Gründen folgenden Briefwahl kam Merz sogar auf 95,33 Prozent./bk/DP/men
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