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Liegen die Märkte falsch? Warum KI Software nicht verdrängt

HSBC widerspricht der Angst, dass KI Softwareunternehmen verdrängt. Stattdessen wird KI als Unterstützung gesehen. Warum Softwareaktien trotz der KI-Bedrohung noch großes Potenzial haben.
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Visuelle Darstellung von künstlicher Intelligenz.(Symbolbild)
Quelle: - ©unsplash.com
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Salesforce Inc 200,615 $ Salesforce Inc Chart -0,38%
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ServiceNow Inc 123,49 $ ServiceNow Inc Chart +2,58%
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Der Rückgang der Softwareaktien, insbesondere im S&P 500 Software and Services Index, hat in diesem Jahr bereits um die 20 Prozent verloren. HSBC weist die Sorgen der Märkte zurück, dass künstliche Intelligenz Softwareunternehmen wie Software-as-a-Service (SaaS) überflüssig machen könnte. Die Bank betont, dass Software weiterhin ein entscheidender Nutznießer der KI-Entwicklung bleiben wird.

Analysten erklärten in einer Mitteilung, dass KI-Entwickler wie Google-Muttergesellschaft Alphabet (Alphabet C Aktie) und OpenAI wenig Erfahrung mit der Erstellung von Software für Unternehmen haben und daher in einem komplexen Bereich völlig neu entwickeln müssten. Es sei weder praktikabel noch wirtschaftlich sinnvoll für Unternehmen, KI zur Entwicklung interner Softwaresysteme zu nutzen.

Trotz der Ängste vor einer "SaaSpocalypse" bleibt HSBC optimistisch. Die Bank glaubt nicht, dass KI die etablierten Softwareanbieter verdrängen wird. Vielmehr werde KI die bestehenden Plattformen unterstützen. Die Analysten heben hervor, dass die etablierten Anbieter am besten in der Lage sind, KI zu nutzen, um Software zu verbessern.

Angesichts der jüngsten Marktbewegungen und des Verkaufsdrucks im Softwaresektor, der zu einem historischen Rückgang der Bewertungen geführt hat, empfiehlt HSBC, Positionen im Softwarebereich aufzubauen. "Der Sektor steht vor massivem Wachstum", erklärte die Bank, die in Unternehmen wie Oracle (Oracle Aktie), ServiceNow, Salesforce, HP und CrowdStrike weiterhin eine starke Nachfragestimmung erwartet.

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Prominente Unterstützung gib es von Seiten des Nvidia-CEOs Jensen Huang. Er erklärte, dass die Ängste über die Bedrohung durch KI für Softwareunternehmen unbegründet seien. In einem Interview mit CNBC sagte er, dass KI-gestützte Agenten die bestehenden Softwaretools wie Internetbrowser oder Microsoft (Microsoft Aktie) Excel nicht ersetzen, sondern deren Nutzung effizienter gestalten würden.

Huang betonte, dass Softwareunternehmen wie ServiceNow ihre Tools durch KI weiter optimieren würden, ohne dass die Gefahr bestehe, von der Technologie verdrängt zu werden.

Währenddessen berichtete Nvidia von einem Umsatzanstieg von 73 Prozent im vierten Quartal und gab eine optimistische Umsatzprognose für das erste Quartal des Geschäftsjahres ab. Dennoch gibt es Bedenken hinsichtlich der Nachhaltigkeit des Anstiegs der Ausgaben für KI-Hardware, was Sorgen über eine mögliche Blasenbildung aufwarf.

Autor: sbh-Redaktion/neb


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