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Leichter Anstieg: 33.000 Studierende erhalten Deutschlandstipendium

WIESBADEN (dpa-AFX) - Die Zahl der Studierenden mit einem sogenannten Deutschlandstipendium ist gestiegen. Im vergangenen Jahr haben rund 33.000 Studierende die Förderung erhalten, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Das entspricht einem Zuwachs von fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

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Bücher und Notizen vor einem Bücherregal (Symbolbild).
Quelle: - pixabay.com:

Der Anteil der Studierenden mit Deutschlandstipendium lag - gemessen an der vorläufigen Gesamtzahl der Studierenden des Wintersemesters 2024/2025 - bei 1,2 Prozent. Das Stipendium wurde 2011 von der Bundesregierung ins Leben gerufen. Gefördert werden laut den Angaben Studierende, deren Werdegang herausragende Leistungen in Studium und Beruf erwarten lässt.

Saarland hat höchsten Anteil an Stipendiatinnen und Stipendiaten

Regional ist die Verteilung der Stipendien recht unterschiedlich. So verbuchten die Hochschulen im Saarland den höchsten Anteil: Dort wurden im vergangenen Jahr 1,9 Prozent der Studierenden - bezogen auf die Gesamtzahl im Wintersemester 2024/2025 - mit der Begabten-Förderung unterstützt. Den geringsten Anteil gab es in Thüringen mit 0,5 Prozent der Studierenden, wie das Bundesamt mitteilte.

34 Millionen Euro von privaten Geldgebern

Die von den Universitäten nach einem Auswahlverfahren bestimmten Studierenden erhalten 300 Euro im Monat. Die Summe ist seit der Einführung unverändert. Der Bund und private Stifter teilen sich die Kosten. Diese privaten Geldgeber müssen von den Hochschulen selbst akquiriert werden. In der Regel läuft die Unterstützung über mindestens zwei Semester.

Im vergangenen Jahr warben die Hochschulen nach Angaben des Statistikamts von den privaten Unterstützern Fördermittel in Höhe von 34 Millionen Euro ein, das waren 2,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Zu den Förderern zählten demnach vor allem Kapitalgesellschaften sowie eingetragene Vereine, eingetragene Genossenschaften oder Stiftungen des privaten Rechts./jto/DP/mis

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