- und Präsident (Wladimir) Putin hat das mehrfach gesagt - dass
stabile Vereinbarungen am Ende in einem Kompromiss bestehen", sagte Russlands Außenminister Sergej Lawrow in einer Polit-Talkshow des Staatsfernsehens. Moskau sei dazu bereit, wenn seine eigenen Interessen dabei Berücksichtigung fänden.
Er lobte die Haltung der US-Administration unter Präsident Donald Trump. Diese verstehe die Probleme rund um die Nato-Erweiterung. Zudem gebe es dort auch Verständnis dafür, "dass die Referenden, die auf der Krim und in anderen Gebieten stattgefunden haben, nicht ignoriert werden dürfen". Wie genau diese Ergebnisse berücksichtigt würden, sei noch in Verhandlung, sagte der Diplomat. Details nannte er nicht.
Russland will Gebietsgewinne festschreiben
Russland hatte bereits 2014 die Krim annektiert und im Herbst 2022 - ein halbes Jahr nach Kriegsbeginn - mit Donezk, Luhansk, Saporischschja und Cherson vier weitere ukrainische Regionen. In allen Fällen berief sich der Kreml dabei auf sogenannte Volksabstimmungen, die aber international nicht anerkannt werden. Die Abstimmungen erfolgten unter Aufsicht russischer Militärs - und nur auf einem Teil der Gebiete, die Moskau bis heute nicht vollständig erobert hat.
Kremlchef Wladimir Putin hatte von der Ukraine für eine Beendigung seines Kriegs neben dem Verzicht auf einen Nato-Beitritt auch die Aufgabe der vier Gebiete gefordert. Während die Ukraine von ihrer ursprünglichen Forderung, dem Rückzug russischer Truppen hinter die Landesgrenzen, abgerückt ist, beharrt Moskau bislang auf diesen Maximalforderungen./bal/DP/nas
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