MANNHEIM (dpa-AFX) - Der Südzucker-Konzern hat sich im ersten Geschäftshalbjahr 2026/27 aus den roten Zahlen manövriert. In den sechs Monaten bis Ende August erwirtschafteten die Mannheimer unter dem Strich einen Überschuss von 61 Millionen Euro, wie sie am Donnerstag mitteilten. Im entsprechenden Vorjahreszeitraum hatte noch der schwache Zuckermarkt dem Unternehmen einen Verlust von 60 Millionen eingebrockt. Dieses Mal trieben unter anderem höhere Preise für Ethanol, ein starkes Spezialitätengeschäft und gesunkene Kosten das Ergebnis.
Für dich zusammengefasst:
Südzucker erzielte im ersten Halbjahr 2026/27 61 Millionen Euro Gewinn.
Im Vorjahr gab es einen Verlust von 60 Millionen Euro.
Das operative Ebitda stieg um 60 Prozent auf 303 Millionen Euro.
"Wir arbeiten in der gesamten Gruppe intensiv daran, unsere Effizienz zu steigern und Kosten entlang der gesamten Wertschöpfungskette weiter zu senken", sagte Südzucker-Chef Niels Pörksen laut Mitteilung. Dabei gebe es erste Erfolge. Der Manager bestätigte zugleich die bereits Ende September angehobenen Jahresziele. So soll der Umsatz bei 8,3 bis 8,7 Milliarden Euro herauskommen. Davon sind im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 4,19 Milliarden Euro erreicht, damit lag der Erlös nur knapp unter dem Vorjahresniveau.
Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (operatives Ebitda) erhöhte sich wie bereits bekannt um gut 60 Prozent auf 303 Millionen Euro. Im Gesamtjahr sind hier 540 bis 680 Millionen Euro angepeilt./tav
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