HAMBURG (dpa-AFX) - Der Einzelhandelsimmobilien-Spezialist Deutsche Euroshop hat 2025 nur dank hoher Bewertungsgewinne unter dem Strich deutlich mehr verdient. Der Überschuss wuchs um fast drei Viertel auf gut 215 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Dienstagabend in Hamburg mitteilte. Im Tagesgeschäft gingen Umsatz und operativer Gewinn hingegen etwas zurück. Für 2026 erwartet Vorstand Hans-Peter Kneip steigende Mieteinnahmen, aber höhere Zinsausgaben. Die Dividende für 2025 soll deutlich schrumpfen.
Im vergangenen Jahr ging Euroshops Umsatz leicht auf gut 270 Millionen Euro zurück. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) sank um knapp ein Prozent auf rund 214 Millionen Euro. Für 2026 erwartet der Vorstand eher einen Anstieg von Umsatz und operativem Gewinn, hält sich aber auch einen leichten Rückgang offen. So soll der Erlös ohne Sondereffekte 269 bis 277 Millionen Euro erreichen, der Gewinn vor Zinsen und Steuern 211 bis 219 Millionen Euro. Allerdings dürften höhere Zinsen den Gewinn vor Steuern und Bewertungseffekten belasten.
Die Aktionäre sollen für 2025 eine Dividende von 1 Euro je Aktie erhalten, wie die Deutsche Euroshop sie zunächst auch für das Vorjahr vorgesehen hatte. Später hatte das Unternehmen die Ausschüttung für 2024 jedoch auf 2,65 Euro angehoben.
Der Aktienkurs von Deutsche Euroshop legte im nachbörslichen Geschäft auf der Handelsplattform Tradegate zuletzt um ein Prozent zu./stw/he/men
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