- Dirk Wiese sieht große Nervosität bei der CDU.
- Die CDU liegt in den Umfragen unter zehn Prozent.
- SPD fordert bessere Zusammenarbeit mit der Union.
- Energiekrise als Kurstreiber:
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Dies beobachte er gerade im Hinblick auf die Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern, wo die CDU in den Umfragen jüngst bei unter zehn Prozent landete. "Ich kann noch mal an den Koalitionspartner wirklich appellieren, jetzt wirklich wieder in die Spur zu kommen, Dinge gemeinsam mit uns auch besser zu machen", so der SPDler.
Wiese bemängelte auch Äußerungen von Friedrich Merz, in denen Bürgerinnen und Bürger als faul hingestellt worden seien. Debatten etwa über "Lifestyle-Teilzeit" oder über angebliche "Nutznießer" hätten "nicht geholfen". Wer Reformen umsetzen wolle, müsse die Menschen mitnehmen. "Der Bundeskanzler muss hier auch eine andere Tonlage auf den Weg bringen", sagte Wiese.
SPD-Fraktionsvize Siemtje Möller knüpfte die Regierungszusammenarbeit nicht an den Verbleib von Merz. "Der Bundeskanzler ist gewählt. Und sofern es irgendwelche Absatzbewegungen geben sollte, müssten dann weitere Gespräche geführt werden", sagte sie im Gespräch mit Welt TV./mjm/DP/men
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