- Kodi schließt 43 von 144 Filialen und die Zentrale.
- 100 Filialen werden von Kodi Retail GmbH übernommen.
- 265 Mitarbeiter wurden gekündigt, 1200 sind betroffen.
- Energiekrise als Kurstreiber:
Diese 5 Aktien könnten durchstarten (hier klicken)
Von der insolventen Firma Kodi Handels GmbH seien der Warenbestand und andere Vermögenswerte übernommen worden. Wie viel die Investoren bezahlt haben, wurde nicht bekannt. Zudem habe das Amtsgericht Halle an der Saale (Sachsen-Anhalt) das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung der Kodi Handels GmbH eröffnet.
Vor drei Wochen war bekanntgeworden, dass 19 Kodi-Geschäfte aufgegeben werden sollten. Die Zukunft von 56 Geschäften war noch offen. Nun wird klar, dass auch ein Teil von ihnen aufgegeben wird. Es sei bedauerlich, dass es für diese Standorte keine wirtschaftlich tragfähige Lösung gebe und dadurch Arbeitsplätze verloren gehen, erklärte Fabian Grund, Geschäftsführer der Kodi Handels GmbH. Er freue sich aber sehr, dass die anderen Filialen erhalten bleiben und viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Perspektive bekommen. Gut sei zudem, dass die Marke Kodi weitergeführt werde.
Der Kodi-Generalbevollmächtigte und Rechtsanwalt Dirk Andres sprach von einer tragfähigen Lösung in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld.
Warum es abwärtsging
Geschlossen werden Filialen etwa in Aachen, Ahaus, Emmerich, Erkelenz, Herzogenrath, Jülich, Tönisvorst und Würselen (alle NRW) - das sind Städte, wo es nur eine Filiale von Kodi gibt. In Düsseldorf bleiben acht von neun Standorten erhalten, in Duisburg fünf von acht, in Krefeld bleiben alle drei bestehen. In Köln werden vier von elf Filialen gestrichen und in Wuppertal vier von sechs.
Dass Kodi in die Insolvenz geschlittert ist, lag Firmenangaben zufolge an der schwachen Konsumstimmung, der steigende Wettbewerbsdruck durch digitale Geschäftsmodelle, steigende Lohnnebenkosten, hohe Energiekosten und hohe Mietkosten.
Der stationäre Einzelhandel ist unter Druck, Kodi ist kein Einzelfall. So traf es dieses Jahr schon die Deko-Kette Depot, das dahinterstehende Unternehmen stellte Ende September den Geschäftsbetrieb ein. Die Baumarktkette Hellweg und die Baywa (BayWa Aktie)
Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.