MÜNCHEN (dpa-AFX) - Knorr-Bremse hat nach einem robusten ersten Halbjahr die Prognose für das laufende Jahr erhöht. Für 2026 werde ein Umsatz von 8,1 bis 8,3 Milliarden Euro erwartet, teilte das im MDax notierte Unternehmen am Mittwochabend in München mit. Damit wurde die untere Spanne um 100 Millionen erhöht. Die operative Marge bezogen auf das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) dürfte statt bei rund 14 Prozent nun bei 14 bis 14,5 Prozent liegen. Der freie Mittelzufluss soll 750 bis 850 Millionen Euro betragen. Dabei werde angenommen, dass sich die Krise im Nahen Osten nicht verschärfe oder länger anhalte. Im Geschäftsjahr 2030 werde ein Umsatz von rund 10 Milliarden Euro und eine operative Ebit-Marge von rund 16 Prozent erwartet.
Für dich zusammengefasst:
Knorr-Bremse erhöht Prognose für 2026 auf 8,1-8,3 Mrd. Euro.
Die operative Ebit-Marge soll bei 14-14,5 Prozent liegen.
Für 2030 wird ein Umsatz von rund 10 Milliarden Euro erwartet.
Das zweite Quartal habe weitgehend im Rahmen der Analystenerwartungen gelegen, hieß es weiter. Bei einem Umsatz von rund 2,14 Milliarden Euro lag die operative Ebit-Marge bei 14,2 Prozent. Der Auftragseingang betrug rund 2,20 Milliarden Euro. Unter dem Strich lag der Gewinn bei 174,3 Millionen Euro.
Anleger nahmen das Gesamtpaket positiv aus. Die Knorr-Aktie legte im nachbörslichen Geschäft auf der Handelsplattform Tradegate in einer ersten Reaktion um zwei Prozent zu./jha/he
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