Katar: Kluft zwischen USA und Iran überwinden

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DOHA (dpa-AFX) - Angesichts der Sorge vor einer Rückkehr zum offenen Krieg zwischen den USA und dem Iran bemüht sich der Golfstaat Katar weiter um Vermittlung. "Die Arbeit läuft immer noch, die Kluft zu überwinden", sagte Außenamtssprecher Madschid al-Ansari vor Journalisten. "Wir bleiben hoffnungsvoll, dass es noch eine Chance gibt für eine Einigung und um Bedingungen zu schaffen für zukünftige Verhandlungen." Die Konfliktparteien seien den Bemühungen um Vermittlung dabei weiterhin verpflichtet.

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Eine katarische Delegation habe dazu am Montag an einem erneuten Treffen in Teheran teilgenommen, das statt der angesetzten Dauer von einer Stunde drei Stunden gedauert habe, sagte al-Ansari. Es gebe einen fast stündlichen Austausch zu dem Konflikt mit anderen Staaten in der Region und internationalen Partnern. Katar tritt zusammen mit Pakistan als Vermittler auf.

Teheran fordert Ende aller Kampfhandlungen gegen Iran

In der Region wächst seit Wochen die Sorge vor einer erneuten schweren militärischen Eskalation. Befürchtet wird, dass die USA gemeinsam mit Israel nach der heutigen US-Kongresswahl erneut Angriffe gegen den Iran fliegen könnten. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge griffen die USA in der vergangenen Nacht erneut Ziele auf der iranischen Insel Gheschm in der Straße von Hormus an. Zudem kommt es weiterhin zu Angriffen unter anderem auf Tanker im Persischen Golf und der Straße von Hormus. Der Iran hatte zuletzt seine Attacken auf Schiffe insbesondere entlang einer südlichen, von der US-Marine unterstützen Route, intensiviert.

Die iranische Führung knüpft eine diplomatische Lösung des Konflikts mit den USA weiter an die Erfüllung von mehreren Bedingungen. Berichten zufolge sollen die USA unter anderem Kampfhandlungen gegen den Iran und dessen Verbündete in der Region einstellen. Außerdem sollen die Seeblockade gegen iranische Häfen und Schiffe beendet, Sanktionen aufgehoben und eingefrorene iranische Vermögenswerte freigegeben werden. Es gilt als unwahrscheinlich, dass die US-Regierung diese Maximalforderungen vorab erfüllen wird./jot/DP/zb



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