Die Tankstellen werden von Al-Amana betrieben, einer mit der Hisbollah verbundenen Organisation. Sie sind Teil des parallelen Wirtschaftssystems, das die Hisbollah im Libanon etabliert hat. In Zeiten von Treibstoffmangel aufgrund der Wirtschaftskrise im Land konnte die Hisbollah über Al-Amana ihre Anhänger bevorzugt versorgen und so ihre Basis stärken, während staatliche Tankstellen leer blieben.
Aus dem Libanon gab es zunächst keine Angaben zu Verletzten der nächtlichen Angriffe.
Israelische Bodeneinsätze im Südlibanon dauern an
Die israelische Armee teilte zudem mit, dass sie ihre "gezielten Bodeneinsätze" im Südlibanon fortsetze, um in der Nähe zur israelischen Grenze gegen die Hisbollah vorzugehen. Im Libanon haben viele Menschen derweil Angst, dass Israel eine großangelegte Bodenoffensive beginnen und den Süden ihres Landes besetzen könnte.
Die vom Iran unterstützte Schiitenorganisation feuerte unterdessen mehrfach Drohnen und Raketen Richtung Israel. Die Miliz selbst teilte mit, sie habe mehr als Hundert Raketen Richtung Israel und auf israelische Soldaten im Südlibanon abgefeuert. Die israelische Armee teilte wiederum mit, die Luftwaffe habe in der Nacht eine Hisbollah-Zelle angegriffen und getötet, die Raketen auf Truppen im Nachbarland geschossen habe. Demnach gab es unter den israelischen Soldaten keine Verletzten./cir/DP/nas
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