Ischinger warnt nach Iran-Deal vor Schadenfreude gegen Trump

dpa-AFX  | 
aufrufe Aufrufe: 112
A-
A+
Lesemodus
playAudio
playTeilen
Die Flagge des Iran. (Symbolbild)
- ©unsplash.com

BERLIN (dpa-AFX) - Der Vorsitzende der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, hat nach dem Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran vor Schadenfreude gegenüber US-Präsident Donald Trump gewarnt. Auch wenn die USA mit dem Krieg "eigentlich erstrebenswerte Ziele" nicht erreicht hätten, sei "jede Schadenfreude abwegig und falsch" sagte Ischinger im RBB-Inforadio.

Für dich zusammengefasst:
Hinweis

"Dem Iran die Möglichkeit zu nehmen, eine militärische Nuklearfähigkeit aufzubauen, dieses Ziel teilen wir natürlich mit den USA", sagte Ischinger. "Also bitte nicht ein Tag der Schadenfreude, sondern ein Tag möglicher Sorge, dass die USA mit diesem Krieg leider anscheinend weniger erreicht haben als wünschenswert gewesen wäre", so Ischinger weiter. Er sei skeptisch, ob das vereinbarte Rahmenabkommen Stabilität und Frieden für die Region sowie eine Einhegung des Iran bringen werde.

Nach wochenlangen Verhandlungen hatten sich die USA und der Iran in der Nacht auf Montag auf ein Rahmenabkommen hin zu einem Kriegsende verständigt, das am Freitag in der Schweiz unterzeichnet werden soll. US-Präsident Trump steht in der Kritik, dass er den Krieg ausgelöst, seine Ziele aber nicht erreicht habe./nif/DP/jha



Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.

Themen im Trend