Aber es braucht Zeit, die nun auf dem Tisch liegenden und noch zu erwartenden Angebote der Zollopfer zu werten und hochzupokern. So versucht Selensky mit einem 50 Mrd USD „seltene Erden“ Rohstoffabkommen den Mann im Weissen Haus gewogen zu stimmen. Und Vietnam denke darüber nach, seine Zölle auf 0 zu senken und umfangreiche Käufe bei Boeing zu tätigen. Denn solche Flugzeugorders erreichen schnell Milliardenbeiträge und bei Verkehrsflugzeugen sind die amerikanischen Produzenten wenigstens konkurrenzfähig. Natürlich auch wegen der diversen auf der ganzen Welt verteilten Zulieferbetriebe. Inwieweit dann die Zölle dieses Boeing-Auftragsflut wiederum bremsen könnten, wird man sehen. Es gilt:
Sei es für den Flugzeugbauer Boeing oder für Militärgüter, die bereits jetzt 70% des europäischen Defensemarktes abdecken – Stichwort der sehr teure F35 mit angeblich nicht vorhandener Abschaltautomatik. Ansonsten gibt es noch Autobauer in Amerika, die durchaus konkurrenzfähig sind, aber meistens auch im Ausland produzieren. Und eine weitere Trump-Variante werden zugesagte Investitionen in den USA sein – wie bereits von TSMC oder Softbank vorgemacht. Ob dazu auch ein verzicht auf Tictoc Amerika gehört, wird man sehen. Hier könnte es genauso zu verbrannter Erde kommen – wenn zwei Alphatiere sich streiten…
…weitere 90 Tage Unsicherheit, ob es zwischenstaatliche Lösungen für den Zollhammer gibt. Deshalb sind die heute gesehenen Plus 10% oder sogar mehr nur eine Momentaufnahme. Und bestimmt noch keine Basis, auf die sich dauerhaft weitere Kurssteigerungen aufbauen können. Vor dem Liberation Day waren die Erwartungen bzw. Befürchtungen gross und wurden dann noch übertroffen. Bereits die 25% auf alle Autoimporte, Zölle auf Halbleiter und Vorprodukte, Zölle auf Stahl und Aluminium, Zölle generell für China, Mexiko oder Kanada – die Giftküche war bereits gut gefüllt.
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