Die Soldaten seien unter heftigen Beschuss geraten. Bei dem anschließenden Schusswechsel seien die Extremisten getötet worden. "Die Operation dauert an." Ob auch Soldaten ums Leben kamen, blieb unklar. Die Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.
Es war der erste bekannte Zusammenstoß zwischen Soldaten und mutmaßlichen Extremisten seit dem verheerenden Terroranschlag am 22. April im indischen Teil Kaschmirs. Bewaffnete Angreifer hatten damals 26 Menschen - überwiegend indische Touristen - erschossen. Die Angreifer konnten entkommen. Indien hatte Pakistan eine Beteiligung vorgeworfen, was das Nachbarland bestreitet. Beide Atommächte kontrollieren jeweils einen größeren Teil Kaschmirs, sie beanspruchen aber das gesamte Gebiet. Ein kleinerer Teil gehört zu China.
Rebellengruppen kämpfen im indisch verwalteten Teil Kaschmirs für eine Unabhängigkeit vom mehrheitlich hinduistischen Indien - oder für einen Zusammenschluss mit Pakistan. Indien beschuldigt Pakistan, diese Gruppierungen zu unterstützen, was Islamabad zurückweist.
Zwei Wochen nach dem Anschlag im April hatte Indien Luftangriffe gegen mehrere Ziele in Pakistan und dem pakistanischen Teil Kaschmirs geflogen. Dabei wurden nach indischen Angaben "Terroristenlager" zerstört. In der Folge kam es zu heftigen Gefechten an der Grenze und zu gegenseitigen Angriffe aus der Luft. Am Samstag verkündeten beide Länder überraschend eine Waffenruhe./dg/DP/men
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