dpa-AFX  | 
aufrufe Aufrufe: 436

IG Metall: Kein Rechtsruck bei Betriebsratswahlen

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die IG Metall sieht sich bei den laufenden Betriebsratswahlen weit vorn. "Die bisherigen Ergebnisse zeigen im Schnitt über alle Betriebe, die bislang gewählt haben, fast 80 Prozent Stimmenanteil für die IG Metall", sagt die Erste Vorsitzende, Christiane Benner, der Nachrichtenagentur dpa.

play Anhören
share Teilen
feedback Feedback
copy Kopieren
newsletter
font_big Schrift vergrößern
Für dich zusammengefasst:
Hinweis
Mercedes-Benz Group AG 52,34 € Mercedes-Benz Group AG Chart -2,41%
Zugehörige Wertpapiere:
Siemens Energy AG 171,10 € Siemens Energy AG Chart +2,74%
Zugehörige Wertpapiere:
Volkswagen AG Vz 91,94 € Volkswagen AG Vz Chart +2,77%
Zugehörige Wertpapiere:

Im Organisationsbereich der Gewerkschaft stehen noch bis Ende Mai insgesamt rund 60.000 Mandate in ungefähr 9.500 Betriebsratsgremien zur Wahl. Vor allem in Großbetrieben wie VW , Mercedes , Audi, oder Siemens Energy wurde bereits gewählt. Von den bis Dienstag vergebenen 2.900 Mandaten gingen nach Gewerkschaftsangaben etwa 2.300 an die IG Metall.

Kein Umsturz in Zwickau

"Von einem Rechtsruck kann in den Betrieben keine Rede sein", sagte Benner. Als Beispiel nannte sie das VW-Werk in Zwickau, für das schon vom rechten Umsturz fantasiert worden sei. Dort seien die Kolleginnen und Kollegen "stabil", sodass die IG Metall 29 von 35 Mandaten geholt habe.

Der als AfD-nah geltende Verein "Zentrum-Die alternative Gewerkschaft" hat nach eigenen Angaben erstmals mit jeweils zwei Mandaten den Einzug in die Betriebsräte bei Audi in Ingolstadt und VW in Braunschweig geschafft. In drei Mercedes-Werken wurden 16 Mandate geholt. In den VW-Werken Zwickau und Chemnitz sei das Bündnis Freie Betriebsräte mit jeweils vier Mandaten erfolgreich gewesen.

Knockout von Ing Markets Werbung

Passende Knock-Outs

Strategie Hebel
Steigender Kurs
Call
5
10
20
Fallender Kurs
Put
5
10
20
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000NG5BY41 , DE000NB18QQ0 , DE000NB57040 , DE000NG8L743 , DE000NB42U16 , DE000NB5Q0T2 . Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

Verluste in Wolfsburg

Am VW-Stammsitz Wolfsburg hat die IG Metall zwar über zehn Prozentpunkte verloren, aber mit 74,8 Prozent ihre Spitzenposition verteidigt. Zweitstärkste Kraft wurde eine Liste des örtlichen, im Streit geschiedenen Ex-IG-Metall-Chefs Frank Patta.

Benner bezeichnete es als "nicht ungewöhnlich", dass an einigen Stellen rechte oder alternative Listen Stimmen geholt hätten. Die IG Metall wolle mit ihren Inhalten und Betriebsrätinnen und Betriebsräten überzeugen. Die Gewerkschaftschefin sagte: "Wenn wenige Prozent Stimmenanteil an andere Listen gehen, ist das zwar für uns bedauerlich, aber kein Weltuntergang. Unser Mandat ist nach wie vor stark, unsere Kraft ungebrochen!"/ceb/DP/jha

Für dich aus unserer Redaktion zusammengestellt

Dein Kommentar zum Artikel im Forum

Jetzt anmelden und diskutieren Registrieren Login

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.


Weitere Artikel des Autors

Themen im Trend