Humanoide Roboter kommen – 4 Länder kämpfen um die Führung
Nicolas Ebert
Nicolas Ebert
Nicolas Ebert steht für kompakte Nachrichten mit einem sicheren Gespür für relevante Marktthemen. Nach über 6 Jahren für wallstreetONLINE und ariva.de im Einsatz fühlt sich der Berliner in der Finanzwelt wie zu Hause. Seine Inhalte reichen querbeet von Value-Titeln und den Märkten in Asien über die US Big-Techs bis hin zu aktuellen Top-Performern auf dem globalen Börsenparkett. So entstehen informative News, die Anlegern echten Halt geben.
Humanoide Roboter erobern Fabriken und Logistikzentren. China besitzt die Daten, die USA die KI und Nvidia liefert die Technik. Wer baut zuerst das "Gehirn" für einen Markt von 5 Billionen US-Dollar?
Für dich zusammengefasst:
Humanoide Roboter arbeiten in Fabriken und Haushalten.
China investiert 100 Milliarden Yuan in die Robotikbranche.
Südkorea gründet eine Robotiksparte bei Samsung Electronics.
Humanoide Roboter verlassen die Labore. Sie arbeiten zunehmend in Fabriken, Logistikzentren und ersten Haushalten. Damit verlagert sich der Wettbewerb vom Roboterkörper auf das digitale Gehirn der Maschinen. China, die Vereinigten Staaten, Japan und Südkorea verfolgen dabei unterschiedliche Strategien.
Entscheidend ist die sogenannte verkörperte Intelligenz. Roboter müssen ihre Umgebung erkennen, verstehen und angemessen reagieren. Dafür benötigen sie enorme Mengen an Daten aus der realen Welt.
China besitzt einen Vorteil. Unternehmen testen ihre Maschinen bereits in Fabriken und Logistikzentren. Dort lernen die Roboter unter realistischen Bedingungen mit Lärm, wechselnden Gegenständen und unerwarteten Situationen umzugehen.
Nach Angaben des Marktbeobachters ITjuzi flossen in diesem Jahr mindestens 100 Milliarden Yuan in Chinas Robotikbranche. Das entspricht rund 12,9 Milliarden Euro. Das Land betreibt inzwischen 64 Zentren zur Erfassung von Trainingsdaten. Weitere 20 entstehen derzeit.
China installierte bereits im Jahr 2024 rund 300.000 Industrieroboter. In den Vereinigten Staaten waren es etwa 38.000. Bis Ende des Jahres sollen bereits 10.000 humanoide Roboter in chinesischen Fabriken arbeiten.
Die Vereinigten Staaten setzen stärker auf leistungsfähige Modelle, Software und Kapital. Tesla, Figure AI, Apptronik und Agility Robotics entwickeln eigene Systeme. Google und OpenAI forschen an Modellen zur Steuerung der Maschinen.
Schlüsselrolle Nvidia
Der Big Tech liefert Chips, Software und Grundmodelle für Roboter. Dazu gehört die offene Plattform GR00T. Nvidia arbeitet sowohl mit US-amerikanischen Unternehmen als auch mit dem chinesischen Hersteller Unitree zusammen.
Auch Japan will seine frühere Stärke zurückgewinnen. Fujitsu (Fujitsu Aktie), Fanuc (Fanuc Aktie), Kawasaki Heavy Industries und Yaskawa entwickeln gemeinsam neue Systeme mit Nvidia-Technologie. Japan plant zudem den Kauf von 27.500 Rubin-Chips und ein Rechenzentrum mit 140 Megawatt Leistung.
Bis zum Jahr 2040 will das Land mehr als 30 Prozent des weltweiten Marktes für Robotik mit künstlicher Intelligenz kontrollieren.
Südkorea steigt in den Wettlauf ein
Samsung Electronics hat eine eigene Robotiksparte gegründet. Zunächst sollen humanoide Maschinen in den eigenen Werken arbeiten. Später könnten sie auch in Geschäften und Haushalten eingesetzt werden.
Das Marktpotenzial ist enorm. Morgan Stanley erwartet, dass humanoide Roboter bis 2050 einen jährlichen Marktwert von 4,38 Billionen Euro erreichen könnten.
Noch sind die Systeme teuer und oft nur unter kontrollierten Bedingungen zuverlässig. Entscheidend wird deshalb sein, welches Unternehmen die meisten brauchbaren Daten sammelt und daraus das beste Robotergehirn entwickelt.
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000NB573U7 , DE000NB7B1U3 , DE000NB7C6H8 , DE000NB6NV32 , DE000NB4ATV9 , DE000NB6TUE8 . Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.
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