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Höhere Mindestlöhne im Dachdeckerhandwerk

KÖLN/FRANKFURT (dpa-AFX) - Für die rund 100.000 Dachdecker in Deutschland gibt es höhere Mindestlöhne. Laut einer Vereinbarung zwischen der IG Bauen Agrar Umwelt und dem Zentralverband des Dachdecker-Handwerks erhalten ungelernte Beschäftigte ab dem kommenden Jahr mindestens 14,96 Euro pro Stunde statt bislang 14,35 Euro.

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Für ausgebildete Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen steigt der Mindestlohn zu Jahresbeginn um 3,8 Prozent auf 16,60 Euro. In den kommenden beiden Jahren folgen dann weitere Erhöhungen um 3,0 und 2,9 Prozent, wie die Tarifpartner mitteilen.

Der Abstand zwischen den Mindestlöhnen steigt somit im Jahr 2028 auf 2,64 Euro. "Damit bleibt der Anreiz für eine qualifizierte Ausbildung im Dachdeckerhandwerk erhalten", sagt der Verhandlungsführer der Arbeitgeber, Dirk Bollwerk.

Gewerkschaftsvertreter Carsten Burckhardt betont laut einer Mitteilung den höheren Mindestlohn für gelernte Fachkräfte: "Damit erreichen wir spürbare Lohnsteigerungen für unsere Mitglieder - auch in Betrieben ohne Tarifbindung und in Entsendebetrieben. Wir schaffen Schutz vor Dumpingwettbewerb und sorgen für faire, verlässliche Arbeitsbedingungen."/ceb/DP/zb


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