- Eterna stellt im Sommer nach 163 Jahren Betrieb ein.
- Das Unternehmen hat 400 Mitarbeiter am Hauptsitz.
- Der Verkaufsprozess endete ohne Ergebnis; Name wird verkauft.
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Viele Kunden sind Büroangestellte und Manager
Das 1863 gegründete Unternehmen beschäftigt laut Firmenwebseite am Passauer Hauptsitz gut 400 Mitarbeiter und ist vor allem für seine Geschäftshemden bekannt. Eine Hauptkundengruppe sind Büroangestellte und Manager. Im Dezember hatte das Unternehmen Insolvenz beantragt, zunächst gab es mehr als 20 Anfragen potenzieller Investoren. Doch sprangen diese alle wieder ab.
"Verkaufsprozess ohne Ergebnis"
"Eine Weiterführung des Geschäftsbetriebes der Eterna in Passau ist leider ausgeschlossen", hieß es in der Mitteilung der Geschäftsführung. "Der mit der Einleitung des Insolvenzverfahrens angestrengte Verkaufsprozess ist ohne Ergebnis beendet worden." Verkauft wird nun lediglich der Firmenname "Eterna". Damit könnte die Marke weiterbestehen bleiben, auch wenn diese dann mit dem ursprünglichen Unternehmen nichts mehr zu tun hätte.
Der Gläubigerausschuss hat laut Geschäftsführung der geplanten Schließung bis Sommer 2026 zugestimmt, ein genaues Datum nannte die Eterna-Chefetage nicht.
Schon 2021 ein Sanierungsverfahren
Eterna zählte zu den wenigen verbliebenen Traditionsunternehmen der einst florierenden deutschen Bekleidungsindustrie, kämpfte jedoch schon seit langem mit finanziellen Problemen. Bereits 2021 hatte das Unternehmen ein Sanierungsverfahren durchlaufen. Das Modegeschäft ist generell schwierig, sowohl für die Industrie als auch den Einzelhandel.
Gegründet worden war das Unternehmen in Wien, zunächst als Textilwerkstatt und Wäschefabrik. Der heutige Hauptsitz in Passau wurde 1927 eröffnet./cho/DP/stw
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