Smotrich hatte mit einer "totalen Zerstörung" des Gazastreifens gedroht. Er sagte, die Einwohner sollten ganz im Süden des Küstenstreifens in einer "humanitären Zone" konzentriert werden. Von dort aus sollten die Einwohner dann in großer Zahl das Gebiet verlassen und in Drittländer gehen. Ben-Gvir hatte sich strikt gegen die Wiederaufnahme humanitärer Hilfslieferungen in den Gazastreifen nach Israels Blockade ausgesprochen.
Israel reagiert empört
Israels Außenminister Gideon Saar sagte, es sei "empörend", dass gewählte Vertreter und Mitglieder der Regierung solchen Maßnahmen ausgesetzt seien. In der kommenden Woche werde es dazu eine Sondersitzung der Regierung geben, um eine Antwort auf die "inakzeptable" Entscheidung zu erarbeiten.
Smotrich und Ben-Gvir gehören der rechten Regierung von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu an - aber nicht dessen Partei: Smotrich ist Finanzminister, Ben-Gvir Polizeiminister. Beide sind Vertreter ultrarechter Parteien in der Regierungskoalition.
Großbritannien ist international zu einem der größten Kritiker der israelischen Regierung geworden. Die Briten hatten wegen Israels Vorgehen im Gaza-Krieg mehrfach mit schärferen Reaktionen gedroht. Premierminister Keir Starmer hat sich mehrfach für eine Zweistaatenlösung ausgesprochen./mj/DP/stw
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