Notenbanken trotzen dem Zinsschock: Trotz hoher US-Anleiherenditen und starkem Dollar greifen die weltweiten Währungshüter ungebrochen zu. Laut World Gold Council kauften die Zentralbanken im August netto 39 Tonnen Gold (170 Tonnen seit Jahresbeginn) – allen voran China mit 20 Tonnen sowie Polen und Usbekistan. Diese preisunempfindliche Dauernachfrage hebelt das klassische Zins-Lehrbuch aus und spannt ein stabiles Sicherheitsnetz unter den Goldpreis.
Angetrieben von der Suche nach Währungsreserven ohne Gegenparteirisiko planen laut WGC-Umfrage 45 Prozent der Notenbanken, ihre Bestände in den nächsten zwölf Monaten weiter aufzustocken. Dieser beispiellose Kaufrausch des offiziellen Sektors liefert Rohstoffinvestoren eine felsenfeste Unterstützungslinie und bildet das fundamentale Sprungbrett für den nächsten Ausbruch bei Edelmetallen und Minenaktien.
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Gold-Rausch der Notenbanken: 39 Tonnen im August – China führt Kaufwelle an
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