- Gewerkschaften drohen mit Ausweitung der Warnstreiks.
- Verdi und dbb fordern sieben Prozent mehr Einkommen.
- Zweite Verhandlungsrunde dauert bis Freitag in Potsdam.
- KI-Boom schwächelt - 5 defensive Top-Picks für 2026! (hier klicken)
Von weiteren Ausständen betroffen sein könnten nach Geyers Angaben etwa Unikliniken, Straßenräumdienste oder Tarifbeschäftigte in den Schulen. Die Länderseite forderte Geyer zur Vorlage eines Angebots bei der nun anstehenden zweiten Verhandlungsrunde auf. Ähnlich hatte sich auch Verdi-Chef Frank Werneke geäußert.
Was die Beschäftigten wollen
Verdi und der Beamtenbund dbb fordern für die mehr als 920.000 Tarifbeschäftigten sieben Prozent mehr Einkommen, mindestens aber 300 Euro mehr. Die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) lehnt das als unbezahlbar ab. Betroffen sind mehr als zwei Millionen Beschäftigte, denn auf rund 1,3 Millionen Beamtinnen und Beamte wird der Abschluss in der Regel in den einzelnen Ländern übertragen. Nur Hessen hat einen anderen Tarifvertrag.
Lauter Protest erwartet
Die zweite Verhandlungsrunde dauert bis Freitag. Mitte Februar wollen beide Seiten in Potsdam abschließend aufeinandertreffen. In Potsdam wollen nach Gewerkschaftsangaben hunderte Beschäftigte in Hörweite des Verhandlungshotels demonstrieren./bw/DP/zb
Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.