Gescheiterte Auktion - Behörde passt See-Windparkflächen an

dpa-AFX  | 
aufrufe Aufrufe: 306
A-
A+
Lesemodus
playAudio
playTeilen
Nachhaltige Energie: Windkraft.
- pixabay.com / CC0

HAMBURG/ROSTOCK (dpa-AFX) - Nach der gescheiterten Versteigerung von Nordsee-Windkraftflächen im vergangenen Jahr hat die für Seeflächen zuständige Behörde die Planung erneut angepasst. Die Änderung des Flächenentwicklungsplans 2025 soll die Bedingungen für neue Windparks verbessern, wie das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) mitteilte. Das BSH ist Deutschlands zentrale maritime Behörde.

Für dich zusammengefasst:
Hinweis

BSH-Präsident Helge Heegewaldt sagte laut Mitteilung: "Bei Windenergie auf See zählt nicht nur, wie viel Leistung auf einer Fläche installiert wird." Entscheidend sei auch die Effizienz. "Deshalb geben wir den Anlagen mehr Raum und verringern so gegenseitige Abschattung."

Der Platz in der deutschen Nord- und Ostsee ist begrenzt. Branchenverbände und Unternehmen weisen darauf hin, dass der Betrieb der Windräder unwirtschaftlich werden kann, wenn diese zu nah beieinander aufgestellt werden müssen. Denn das kann den Stromertrag mindern.

Flächenversteigerung scheiterte

Im August vergangenen Jahres wurde bekannt, dass die Flächen N-10.1 und N-10.2 bei einer Auktion der Bundesnetzagentur nicht versteigert worden sind. Nach Angaben von Branchenverbänden schlug damit erstmals in Deutschland eine Versteigerung von Windkraftflächen auf See fehl.

Werte aus dem Artikel:
Nordex Aktie 34,40 € -3,04%
Orsted Aktie 17,29 € -0,97%
RWE Aktie 57,24 € -1,14%

Die Änderungen des BSH betreffen auch das Gebiet N-10, für das sich zuletzt kein Käufer fand. Das Gebiet wird vergrößert und in drei Flächen aufgeteilt. "Die Offshore-Windenergieanlagen können in größeren Abständen geplant werden. So lässt sich der vorhandene Wind besser ausnutzen", hieß es vom BSH.

Ausbau-Gesetz soll geändert werden

Bis 2045 will Deutschland eine Leistung von 70 Gigawatt in Nord- und Ostsee erreichen. Die Gesamtleistung der Anlagen lag zum Ende des ersten Halbjahres bei rund 10,8 Gigawatt, wie der Bundesverband Windenergie Offshore mitteilte.

Der Bundestag befasst sich am Donnerstag laut Ankündigung mit einer Novelle des für den Ausbau entscheidenden Windenergie-auf-See-Gesetzes. Wirtschaftsverbände und die Industriegewerkschaft Metall forderten in einem Appell Nachbesserungen und warnten vor einem Abschwung der Branche./lkm/DP/mis


Dein Kommentar zum Artikel im Forum

Jetzt anmelden und diskutieren Registrieren Login
Knockout von Ing Markets Werbung

Passende Knock-Outs

Strategie Hebel
Steigender Kurs
Call
5
10
20
Fallender Kurs
Put
5
10
20
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000NB4YAQ9 , DE000NB5NSA5 , DE000NB55HR9 , DE000NB5WVQ6 , DE000NB44PH7 , DE000NB7UJY5 . Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.
Warnung
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlage­strategien geeignet.

Ähnliche Artikel

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.

Themen im Trend

Weitere Vorteile:

  • Kursalarme
  • Watchlists & Musterdepots
  • Börsenspiele & Community-Forum
  • Historische Kurse im CSV-Format
  • News & Themen abonnieren