EZB bestätigt Zinspause: Das müssen Bitcoin-Anleger jetzt wissen

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Euro-Zeichen vor dem Gebäude der EZB.
- © instamatics / iStock / Getty Images Plus / Getty Images

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat den Leitzins am heutigen Donnerstag unverändert bei 2,65 Prozent belassen. Damit entspricht die Entscheidung den Erwartungen der Marktanalysten.

Als Grund für ihre vorsichtige Geldpolitik verweist die EZB auf die gestiegenen Energiepreise. Diese könnten die Inflation weiter antreiben und das Wirtschaftswachstum belasten. Die Notenbank erklärt: „Die Kerninflation ist bislang weitgehend stabil geblieben, und die Löhne zeigen zum jetzigen Zeitpunkt keine nennenswerte Reaktion.“ Bei einem länger anhaltenden Energieschock rechnet sie jedoch mit zunehmendem Preisdruck.

Was das für Bitcoin bedeutet

Größere Auswirkungen auf den Bitcoin-Kurs dürften zunächst ausbleiben, da die Zinspause bereits eingepreist sein könnte. Zudem beeinflusst die EZB über ihre Geldpolitik zwar die Liquidität im Euroraum und damit auch die Risikobereitschaft der Anleger. Für Bitcoin und den übrigen Krypto-Markt spielen kurzfristig jedoch vor allem die Entscheidungen der US-Notenbank eine entscheidende Rolle. Da der Großteil des globalen Krypto-Handels in US-Dollar abgewickelt wird, reagieren die Märkte deutlich sensibler auf Änderungen der Zinsen durch die Fed.

Die US-Notenbank hatte bereits gestern mitgeteilt, die Leitzinsen unverändert zu belassen. Nach der Zinserhöhung im September legt die Fed damit vorerst eine Pause ein. Hintergrund ist das Spannungsfeld zwischen hoher Inflation und schwachem Arbeitsmarkt. Die Teuerungsrate liegt mit 3,7 Prozent deutlich über dem Zielwert von zwei Prozent. Im September entstanden jedoch lediglich 29.000 neue Arbeitsplätze, die Arbeitslosenquote erreichte 4,2 Prozent.

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EZB-Chefin Christine Lagarde legt das Amt nieder

Besondere Aufmerksamkeit gilt nun der Pressekonferenz von EZB-Präsidentin Christine Lagarde. Ihre Aussagen zum künftigen Zinskurs könnten die Anlageentscheidungen europäischer Investoren beeinflussen.

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Doch damit soll ab Frühjahr des nächsten Jahres Schluss sein. Lagarde hatte bereits heute Vormittag in einer Rede klargestellt: "Ich werde am 7. Februar 2027 als Präsident der EZB zurücktreten." Und weiter: "Es war mir eine große Ehre, dieser Einrichtung zu dienen. Ich danke allen, die mich auf diesem Weg in den vergangenen sieben Jahren unterstützt haben."


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